Ganz großes Kino …

„Am Anfang hell, am Ende dunkel“ / „Bright and Dark“ / GER / 40 min. / Documentary-Essay / 2014. Buch, Szenenbild, Choreografie, Regie: Andrea Simon / Co Regie, Kamera, Licht: Fabio Stoll / Theaterkameras: Andreas J. Etter, Bernd Nieschalk / Editing: Fabio Stoll, Andreas J. Etter / Musik: Robin Schliep aka Robkob 600e, Boris Bergmann, Klaus Damm, Christof Kette / Darsteller: Céline Ahmelmann, Julius Weck, Anna Bender, Lea Andreutti u.a. / Scherenschnitt Animation: Christof Kette, Jakob Adebahr / Ton: Dirk Buro.

TecData: Color und s-w / Dolby digital / HD 1080 50i / 16:9 / Dauer 39 min. / Completed 2014 / OV und  engl. synchronisiert / Exhibition copies: Blu Ray. English Title: „Bright and Dark“

Best Director Feature Film Award und Audience Award bei Mica Film Festival Brasilien 2015!

Best Film for Children, Best Director for Children Film, Best Photography for Children Film, Germany The Kids Festival, Spanien 2015

Nominiert bei Docademia, New York, 2016

Anna, Julius, Lea und Céline sind 10 Jahre alt. Gemeinsam treten sie in dem Tanztheaterstück “Minotaurus“ auf. „Minotaurus ist ein Symbol für Allein sein. Und für Wut…“ (Lea). Drei Kinder mobben das Vierte in tiefste Einsamkeit…. Zu Hause in Ihren Kinderzimmern geht es den Mittelschicht Kindern prima. Scheinbar alles in Ordnung. Und doch erzählen sie von Ängsten, Unsicherheit. Sie spielen leidenschaftlich und reflektieren gleichzeitig über Unfreiheit, Erwachsen werden, über sich selbst und andere „Jungs? Kotz!“ (Anna), und natürlich über die Proben, Tanzen, Auftritte und die Inhalte „Ihres“ Bühnenstücks. In der Montage verknüpft der Film das verspielte Privatleben der Kinder und ruhige Portraits mit Sequenzen der aufregenden Inszenierung „Minotaurus“. „Am Anfang war das Stück hell, am Ende dunkel“ (Julius). Tanz wird als schwarz/weiß Chiffre für die bewegte Beziehung der Kinder sparsam eingeflochten und rahmt die Story zur allgemein-gültigen Metapher über Kind Sein. Humor u.Tiefgang / Hell u. Dunkel. „ Am besten war es, so wild und frei zu sein“ (Céline). Ein all-age Film ab ca.6. Jahre.

English Info: Anna, Julius, Lea and Céline are 10 years old. They perform together in the dance theatre piece “Minotaurus”. “Minotaurus is a symbol for being alone, and for rage …” (Lea). Three of the children mob the fourth into the deepest loneliness…… At home in the privacy of their rooms these middle class children feel great. Everything seems to be fine. But still they tell of fears, insecurity. They play with passion and simultaneously reflect on being un-free, being grown up, about themselves and others “Boys? Oh, puke!” (Anna) and, of course, about the rehearsals, dancing, public performance and the content in “their” theatre piece. The film links the children’s private lives and quiet portraits with sequences from the exciting “Minotaurus” production. “The beginning of the play is bright, the end is dark” (Julius). Dance is sparely interwoven as a black/white cipher for the turbulent relationships of the children and gives the story its framework as a generally applicable metaphor about being a child. Humour and Profoundness / Bright and Dark. “Best of all was being so wild and free” (Céline). A film for everybody aged 6 and older.

„Ganz großes Kino.()…augenzwinkernd, direkt, lebensnah“ (HZ) „Simon entdeckte jetzt das Genre Dokumentarfilm ohne sich dabei von Genreregeln allzusehr einengen zu lassen. ()…nicht nur nachdenklich, sondern immer wieder auch witzig.“(FR)

„Das Stück, in dem vier Kinder Wut, Gewalt und Einsamkeit, Ausgrenzung, Schwäche und Stärke ausdrücken und den Zuschauern eindringlich nahebringen, ist abgespielt. Aber der „Minotaurus“ wirkt nach. Und erreicht nun ein neues Publikum: als Dokumentarfilm.() Zu sehen ist das nun, mit Schalk und Ernst, leiser Ironie und der unschlagbaren Offenheit der jungen Darsteller in „Am Anfang hell, am Ende dunkel“. Kein einfaches „Making of“, sondern eine filmische Arbeit darüber, wie man mit Kindern buchstäblich auf Augenhöhe an etwas arbeiten kann, ohne sie zu überfordern.“ (FAZ)

„Kunst auf hohem Niveau, die sich nicht auf Kindertanztheater reduzieren lässt.“ (Wiesbadener Kurier)

„Your film is very important for our festival“ Lilia Ber, Festivaldirector Near Nazareth Festival/Israel

Officially selected by: 5th Eko International Film Festival Nov. 2014 , Lagos / Nigeria (UA). Jumpthecut, ab Mitte März 2015/ Singapore. MICA Film Festival bis 24.1.2015 Manaus / Brasilien, ausgezeichnet in 2 Kategorien. 24.-30.1.2015. 8th International Children’s Film Festival Bangladesh. Mai 2015: Winner at The Kids Festival, Spain, in 3 Kategorien. 19.-29.5.2015 Three Cities Film Fest / USA, DR, September:2015 MIC Genero / Mexico Citiy, Médira u.m., Blackbird Film Festival / USA, Dez. 2015, Mai 2016: Near Nazareth Festival / Israel, Ozark Shorts/USA, Mai 2016, Docademia /USA, August 2016 und 2017, August 2018: University of Toronto / Canada. März 2020: Stadthalle Hofheim zum 30-jährigen TANZPLAN Jubiläum.

Fotos auf dieser Seite: Fabio Stoll, Bernd Nieschalk

Verleih: TanzAjour Film / Kontakt